Newsletter

Kennen Sie bereits „ALD News-Flash“, den monatlichen Newsletter der ALD Automotive?

 

Einmal im Monat informiert die ALD mit diesem E-Mail-Newsletter über Neuigkeiten aus der Flottenbranche: Das Spektrum reicht von Service- und Ratgeberthemen über neue Modelle bis hin zu Rechtshinweisen für den Flottenalltag. Auch Aktuelles von der ALD sowie der monatliche „Flotten-Verstärker“ als aktuelles Sonder-Leasingangebot dürfen nicht fehlen.

Die Anmeldung funktioniert mit wenigen Klicks ganz einfach. Sie können Ihre Kontaktdaten online eintragen. Nach Erhalt und Bestätigung einer Aktivierungsmail an die von Ihnen angegebene Adresse sind Sie bereits im Verteiler. Und falls Sie den Newsletter nicht mehr beziehen wollen, ist eine Abmeldung jederzeit möglich.

Melden Sie sich am besten noch heute für den ALD News-Flash an und bleiben Sie so immer auf dem aktuellen Stand.

News-Flash Ausgabe Juli 2017


Liebe Leserinnen und Leser,

der Juni dieses Jahres zeigte sich stabil in Bezug auf den Flottenmarkt: 78.800 Neuwagen wurden als Firmenfahrzeuge auf die deutschen Straßen gebracht, was ein Plus von 0,3 Prozent bedeutet. Bei den Neuzulassungen ganz allgemein sind die alternativen Antriebe im Aufwind. Eine Studie, auf die wir in unserer Rubrik „Flotte & Umwelt“ näher eingehen, zeigt jedoch, dass es rund um die Elektromobilität noch Nachholbedarf gibt.

Nun sind wir auch schon in der Urlaubszeit – eine gute Gelegenheit, den internationalen Führerschein ein wenig genauer zu beleuchten. Lesen Sie in unserer Rubrik „Recht & Versicherung“, in welchen Ländern der Welt Sie ihn auf jeden Fall dabei haben sollten. Wir wünschen Ihnen allseits eine gute Fahrt sowie einen erholsamen und schönen Urlaub!

Viel Vergnügen bei der Lektüre!

Ihr

Karsten Rösel
Geschäftsführer
ALD AutoLeasing D GmbH

 

Top-Themen

Nachrüstungen, Verhaftungen, Fahrverbote – eine Übersicht der aktuellen Themen in der Diesel-Debatte

Noch immer überschlagen sich fast täglich neue Informationen zur Diesel-Thematik. Augenmaß ist hier gefragt, nicht voreiliger Aktionismus.

Diesel

Das aktuelle Diesel-Barometer der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) machte u.a. deutlich, dass die Verunsicherung über die Zukunft des Diesels auf Verbraucherseite wächst. Und die Diskussionen um Fahrverbote, Nachrüstungen und Durchsuchungen bei einzelnen Automobilherstellern, die in den Medien stattfinden, haben deutliche Auswirkungen auf die Kaufentscheidung. So zögert jeder vierte Befragte des Diesel-Barometers seinen Fahrzeugkauf hinaus, um die weiteren Entwicklungen abzuwarten.

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) will die Autohersteller in Bezug auf eine Nachrüstung der betroffenen Diesel-Fahrzeuge in die Pflicht nehmen: Sie sollen die Kosten für eine Optimierung der Euro-5-Dieselfahrzeuge tragen. Der Verband der Automobilindustrie spricht hier von „Euro-5.5“, die für etwa drei Millionen Euro-5-Diesel gelten soll.
Nun soll die Nachrüstungsfrage am 2. August dieses Jahres beim erstmals stattfindenden „Nationales Forum Diesel“ geklärt werden. Bund, Länder und Autobranche wollen sich treffen, um eine für Kunden verträgliche Lösung zu finden. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) ist zuversichtlich, dass die Automobilindustrie so verloren gegangenes Vertrauen wieder herstellen kann.

Indirekt stoppte Bundesverkehrsminister Dobrindt nun die Pläne der grün-schwarzen Landesregierung, Fahrverbotszonen für Euro-5-Diesel in der Stuttgarter Innenstadt einzurichten. So ließe sich dies nicht mit geltendem Recht vereinbaren. So dürften keine Zonen entstehen, bei denen bestimmte Fahrzeuge ausgeschlossen werden. Innerhalb der „grünen“ Umweltzone, dürften zudem keine weiteren Verbote für Autos mit einer grünen Plakette (auch Euro-5-Diesel tragen diese) gelten.

Quelle: DAT, Autoflotte, dpa, Foto: Fotolia

 

Panorama

Parkplatzsuche: 41 Stunden Zeitverschwendung pro Jahr

Aktuelle Zahlen belegen es: Im Durchschnitt suchen Autofahrer in Deutschland 41 Stunden im Jahr nach einem Parkplatz.

RUN FOR CHARITY

Die entsprechende Studie erhob Inrix, ein Anbieter von Verkehrsanalysen. Würde man die verloren gegangene Zeit summieren, den Benzinverbrauch und die zusätzliche Abgasbelastung auf volkswirtschaftliche Kosten hochrechnen, läge man bei 900 Euro pro Autofahrer oder – hochgerechnet auf das Land – bei rund 40 Milliarden Euro im Jahr.

Frankfurt ist absoluter Spitzenreiter, dort ist die Parksituation besonders schlimm. Durchschnittlich 65 Stunden verbringen Autofahrer mit der Parkplatzsuche, was einem Kostenäquivalent von 1.410 Euro entspricht. Essen und Berlin folgen jeweils mit 64 bzw. 62 Stunden auf den Plätzen zwei und drei. Am wenigsten Zeit unter den deutschen Großstädten verbringt man in Bremen mit der Parkplatzsuche: Hier sind es 49 Stunden jährlich.

Die Studie geht noch weiter: Berechnet man die Kosten, die deutsche Autofahrer tatsächlich für die Suche und das Belegen von Parkplätzen verschwenden, kommt man auf einen Gesamtwert von 45 Milliarden Euro. Enthalten sind hier neben der Suche an sich auch das Überzahlen von Parkzeiten sowie die fälligen Strafzettel, nicht die eigentlichen Parkgebühren. Inrix fordert smarte Parklösungen, die neben der Verringerung dieser Summe auch den Verkehr und die Abgasbelastung in den Innenstädten verringern würden.

Einige Ideen gibt es hier bereits: So will Bosch beispielsweise ab 2018 einen Cloud-Dienst für Community-basiertes Parken starten. Dabei registrieren teilnehmende Fahrzeuge über die Ultraschallsensoren der Einparkhilfe Lücken zwischen am Straßenrand stehenden Autos – und stellen die Informationen anderen Fahrern online zur Verfügung. In Hamburg arbeitet die Deutsche Telekom an der Digitalisierung und Vernetzung von bis zu 11.000 Stellflächen im öffentlichen Raum (ALD Newsflash berichtete darüber). Über die App „Park & Joy“ sollen Autofahrer dann in Echtzeit zu einem freien Platz geleitet werden, bezahlt wird direkt über das Smartphone.

Quelle: Holger Holzer, Dirk Schwarz, Ole Dietkirchen/SP-X, Foto: SP-X

 

Flotten-Verstärker

Flotten-Verstärker im Juli 2017

TOYOTA Auris Limousine 1,8L Hybrid, Automatik • EDITION S+, 100 kW / 136 PS
für € 139,00 (mtl. Full-Service Leasingrate*)

 

TOYOTA Auris Touring Sports 1,8L Hybrid, Automatik • EDITION S+, 100 kW / 136 PS
für € 149,00 (mtl. Full-Service Leasingrate*)


 

  • Km-Vertrag
  • Laufzeit 36 Mon.
  • Gesamtlaufleistung 30.000 km
  • Toyota Safety Sense mit Pre-Collison System,
    Spurhalteassistent, Fernlichtassistent & Verkehrsschilderkennung
  • Bluetooth®-Freisprechanlage
  • Rückfahrkamera
  • Geschwindigkeitsregelanlage
  • Klimaautomatik
  • Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer
  • Elektrische Lendenwirbelstütze für den Fahrer
  • Regensensor
  • 7 Airbags
  • 17"-Leichtmetallfelgen „Style“
  • Privacy Glas

Limousine

Touring Sports

Verbrauch komb.: 3,9 l/100 km
CO2­Emission: 91 g/km
Effizienzklasse A+

Verbrauch komb.: 4,0 l/100 km
CO2­Emission: 92 g/km
Effizienzklasse A+

€ 139,00

€ 149,00


Leistungsumfang:

  • inkl. Technik-Service (Übernahme aller Servicekosten und verschleißbedingter Schäden)

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Dann wenden Sie sich auch für eine kostenlose Probefahrt, gerne an Ihren persönlichen Ansprechpartner. Sie erreichen uns auch unter info@aldautomotive.com.

Download des aktuellen Angebots-Flyer:

ALD Automotive TOYOTA Auris.pdf

* Leasingrate monatlich zzgl. MwSt., Fracht und Nebenkosten. Gültig für den Zeitraum 01.05. – 31.07.2017. Das Angebot ist freibleibend und richtet sich ausschließlich an gewerbliche Kunden. Es gelten unsere allgem. Geschäftsbedingungen.
1 Dieses Fahrzeug gehört, wie auch Fabrikate anderer Hersteller, nicht zu der Gruppe der Fahrzeuge, die von etwaigen Fahrverboten in Zusammenhang mit der Dieselfeinstaubbelastung betroffen sind.

 

Flotte & Umwelt 

Studie zur Elektromobilität zeigt schleppende Entwicklung trotz guter Vorsätze in Deutschland

Das Interesse der deutschen Verbraucher an Elektrofahrzeugen ist groß. Eine Studie der Unternehmensberatung BearingPoint und der Kommunikations- und Marketingagentur PP:AGENDA fand jedoch heraus, dass das Potential noch nicht voll ausgeschöpft wird.

Mangelnder Informationsfluss über Vorteile und Angebote – dies sei die größte Herausforderung auf dem Weg zu einer flächendeckenden E-Mobilität. Die Mehrheit der potenziellen Käufer fühlt sich beim Elektroauto noch immer nicht gut informiert: 42 Prozent der Befragten seien über das Thema „Reichweite“ informiert, die größte Unsicherheit (mehr als zwei Drittel) bestand bei der staatlichen Förderung und den Verbrauchswerten.

Vor allem das Umdenken bei der Nutzung eines Fahrzeugs erschwert die Situation. So benötigt man beispielsweise allein beim Tanken heutzutage fünf Minuten, das Aufladen eines Elektrofahrzeugs dauert an einer Schnellladestation etwa eine Stunde. Dazu kommen die fehlende Infrastruktur sowie mangelnde Kosten-Transparenz. Die größte Hemmschwelle des Elektrofahrzeugs sei die mögliche Einschränkung der individuellen Mobilität beim Automobil.

Die Studie belegt außerdem, dass es trotz bestehender staatlicher Strukturen an einer konsistenten, übergreifenden Kommunikation fehle. Allein die Umweltprämie ist bei weniger als der Hälfte der potentiellen Käufer bekannt; lediglich 38 Prozent sind mit der Befreiung von der Kfz-Steuer vertraut; kaum einer der Befragten kennt weitere Förderungsmöglichkeiten. Knapp 90 Prozent der Befragten bestätigten allerdings, dass Umweltprämie oder Befreiung von der Kfz-Steuer ihre Kaufentscheidung positiv beeinflussen würden.

Weiterhin wussten knapp ein Drittel der Befragten sehr wenig über verfügbare Modelle, Lademöglichkeiten, Ladedauer und Verbrauchswerte. Etwa 73 Prozent gaben an, dass ihre Kaufentscheidung aufgrund der schwach entwickelten Ladeinfrastruktur negativ beeinflusst würde. Die klassischen Argumente Reichweite und hoher Kaufpreis stellen für zwei Drittel der Befragten eine Hürde dar.

Aber auch positive Entwicklungen belegte die Studie: Nur 20 Prozent der Befragten haben Bedenken in Bezug auf die Sicherheit von E-Fahrzeugen. Das Fazit der Studie zeigt, dass das Interesse an Elektromobilität durchaus vorhanden ist, liebäugeln doch bereits viele Bürger mit dem Kauf eines E-Autos. Nur muss kommunikativ noch einiges getan werden, um Wissenslücken zu schließen und Sicherheitsbedenken bei potentiellen Nutzern abzubauen.

Quelle: Ralf Loweg, Motor traffic, Foto: Fotolia

 

Modelle & Ausstattung

Kia Optima SW GT: Der Kraft-Kombi

Kia hat ein neues Topmodell. Optima Sportswagon GT heißt das Flaggschiff der Koreaner.

Der sportliche Kombi ist sowohl als Familienauto als auch als Luxusmobil geeignet. Die Basisversion startet bei 42.000 Euro, allerdings wird dafür dem Kunden schon einiges geboten, für das deutsche Premium-Hersteller mehr verlangen.

Mit 4,86 Meter Länge kann sich der Optima Sportswagon durchaus mit Modellen der Oberen Mittelklasse messen. Auch technisch passt er eher in diese als in die Mittelklasse: Eine Twin-Scroll-Turboaufladung und die Benzindirekteinspritzung ermöglichen 180 kW/245 PS und 350 Newtonmeter – innerhalb von 7,6 Sekunden ist der Kombi aus dem Stand bei Tempo 100. 250 km/h sind möglich, auch wenn offiziell bei 232 km/h Schluss sein soll.

Der Verbrauch kann mithilfe des Eco-Modus verringert werden, Kia gibt ihn mit 8,2 Litern an. Das sechsgängige Selbstschaltgetriebe wechselt flink die Gänge. Der GT bietet passend dazu ein sportlich ausgelegtes Fahrwerk.
Ein großzügig geschnittener Innenraum mit guter Verarbeitung, bequemen Ledersitzen und einem Abstandstempomaten sorgen für entspanntes Reisen. Hinzu kommt ein mit bis zu 552 Liter Gepäck befüllbarer Kofferraum, mit umgeklappten Rücksitzen erweitert man diesen auf bis zu 1.686 Liter. Mithilfe einer serienmäßigen Dachreling kann auch ein Gepäckträger montiert werden.

Weitere Ausstattungsmerkmale des Technik-Pakets sind ein großes Touchscreen-Navigationssystem, ein Infotainment-System mit DAB-Radio, eine Telefon-Freisprechanlage, eine 360-Grad-Kamera-Perspektive oder auch der Kollisionsverhinderer. Die Sieben-Jahre-Garantie von Kia rundet das Gesamtpaket ab.

Quelle: Mario Hommen/SP-X, Foto: SP-X

 

Hyundai Kona: Komfortabler Kleiner

Ab November dieses Jahres ist Hyundais Klein-SUV in Deutschland bestellbar.

Der 4,17 Meter lange Koreaner überzeugt mit guter Verarbeitungsqualität. Im Vergleich zum extrovertierten Äußeren präsentiert sich der Innenraum schlicht – der Fokus lag auf Funktionalität. Auch die Sitze hinterlassen einen ordentlichen Eindruck: Platz- und Sitzkomfort sind sowohl bei den Vorder- als auch den Rücksitzen gegeben.

Der Kona verfügt über Allradantrieb, der bis zu 50 Prozent seiner Kraft an die Hinterachse verteilt, per Knopfdruck kann die paritärische Drehmomentverteilung erzwungen werden. Die Lenkung des Klein-SUVs reagiert ziemlich direkt. Der 130 kW/177 PS starke 1,6-Liter-Benziner gibt 265 Newtonmeter an ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe ab.

Die deutschen Preise sind noch nicht bekannt, ein Einstiegspreis von rund 19.000 Euro dürfte realistisch sein. Bereits fix ist, dass es vier Ausstattungsvarianten geben wird.

Quelle: Michael Gebhardt/SP-X, Foto: SP-X

Ford Fiesta: Klein, aber fein

Seit dem 8. Juli steht die Neuauflage des Ford Fiesta beim Händler. Zeit wurde es, war die Generation 7 doch auch schon neun Jahre alt.

Der neue Ford Fiesta ist deutlich gewachsen, auch weil der Ford Ka als Plus-Modell größer wurde. Um ganze sieben Zentimeter wuchs der Fiesta auf nun 4,04 Meter an. Das bringt standardmäßig einen Kofferraum mit 269 Litern Fassungsvermögen, mit umgeklappter, geteilter Rückbank wächst der Stauraum auf 1.093 Liter.

Auch im Innenraum hat sich einiges getan: Mit dem Sync3-System steht ein bis zu 8 Zoll großer Touchscreen zur Verfügung. Weitere Ausstattungsmerkmale wie Lenkradheizung, Panoramaschiebedach, ein Bang & Olufsen-Soundsystem sind hinzugekommen. Aber auch in Sachen Sicherheit legt der Fiesta zu. 15 Assistenzsysteme stehen bereit, vom Notbremsassistenten über Einparkautomatik und Abstandstempomat bis hin zum Spurhalter und Querverkehrswarner hat der Fahrer die Wahl.

In Sachen Unterbau macht dem Ford Fiesta so schnell keiner etwas vor: Das neu entwickelte Fahrwerk federt die meisten Unebenheiten weg, erlaubt aber dennoch eine sportlichere Fahrweise als bisher. Die steifere Karosserie sorgt für einen festen Stand, die nochmals überarbeitete Lenkung ist sehr präzise.

Die Basisversion des neuen Ford Fiesta startet bei 12.950 Euro.

Quelle: Michael Gebhardt/SP-X, Foto: SP-X

 

Recht & Versicherungen

Reifenwissen: Was verrät das Reifenlabel? Und was können Öko-Reifen wirklich?

Das Reifenlabel informiert über die wichtigsten Reifeneigenschaften; Öko-Pneus hat heutzutage jeder Reifenhersteller im Angebot – hier einige Tipps zu diesen Themen.

Die EU-Kennzeichnungspflicht für Reifen ist seit November 2012 in Kraft, mit der der Endkunde leicht verständliche und vergleichbare Informationen erhalten soll. Das Label gibt Auskunft über Effizienz, Nassbremsen und externes Abrollgeräusch – jedoch sind dies nur Anhaltswerte. Auf Kriterien wie Aquaplaning oder sichere Handlingeigenschaften im Grenzbereich auf trockener wie nasser Fahrbahn wird nicht eingegangen. Auch die Qualität von Winterreifen bleibt unberücksichtigt, denn die Punkte Schneetraktion sowie das Bremsverhalten auf rutschigem Terrain oder der Komfort werden nicht betrachtet. Für eine Kauforientierung sind die Angaben auf dem Label jedoch ausreichend.

Die ersten Ökoreifen kamen bereits vor 25 Jahren auf den Markt. Schon zu dieser Zeit hatten die „grünen Reifen“ einen um 30 Prozent geringeren Rollwiderstand im Vergleich zu den damals üblichen Standard-Reifen. An diesem Kriterium, der sich vor allem auch auf die Verbrauchswerte und CO2-Emissionen auswirkt, kommt bis heute kein Reifen vorbei. Jedoch muss ein Kompromiss in Bezug auf die beste Nasshaftung gefunden werden, da dies in Bezug auf den geringeren Rollwiderstand einen technischen Widerspruch darstellt.

Der ideale Reifen hat kurze Bremswege auf nasser Fahrbahn mit niedrigem Rollwiderstand und langer Lebensdauer. Der Öko-Reifen reduziert dabei den Verbrauch um etwa 0,2 Liter auf 100 Kilometer – allerdings zulasten eines möglichst kurzen Nass-Bremswegs.

Quelle: auto motor und sport, Foto: SP-X

Internationaler Führerschein: Außerhalb Europas meist verbindlich

Wer mit dem Auto außerhalb Europas unterwegs sein möchte, benötigt zusätzlich zur nationalen Fahrerlaubnis in der Regel einen internationalen Führerschein.

Der internationale Führerschein kann für 15 Euro beim Straßenverkehrsamt beantragt werden. Dafür benötigt man den Personalausweis, ein biometrisches Foto und den EU-Führerschein im Scheckkartenformat. Der alte graue oder rosafarbene Führerschein muss zuvor umgetauscht werden. Drei Jahre ist der internationale Führerschein nach Ausstellung gültig.

Nicht nur für viele Länder außerhalb Europas wird der internationale Führerschein empfohlen, auch für einige Staaten des geografischen Europas, etwa Albanien, Moldawien, Russland, die Ukraine und Weißrussland. Verpflichtend ist er in vielen außereuropäischen Ländern wie Brasilien, Namibia, Südafrika oder Singapur. Da er als einzelnes Dokument nicht gültig ist, muss er bei einer Kontrolle als Zusatzdokument neben dem nationalen Führerschein vorgezeigt werden. Unter Umständen ist gar eine Freiheitsstrafe beim Fahren ohne internationalen Führerschein möglich, abhängig von den jeweiligen nationalen Strafvorschriften.

Ein Diebstahl des internationalen Führerscheins sollte gegenüber der Polizei angezeigt werden, da ansonsten eine Weiterreise nur mit deutschem Führerschein möglicherweise Ärger bringen kann. Ein Fahrverbot in Deutschland führt auch zu einem Fahrverbot im Ausland.

Quelle: Holger Holzer / SP-X, Foto: SP-X

Rufen Sie uns an:
+49 40 471 04 - 0